Rettungsdienst

Der Absolvent des Studienganges Rettungsdienst verfügt über Fähigkeiten und das Fachwissen im Bereich medizinische Wissenschaften, insbesondere über medizinische Behandlung von Notfällen bei Erwachsenen und Kindern.

Im Rahmen des Studiums erwerben die Studenten folgende Fähigkeiten:

  • Einschätzung des Zustandes eines Notfallpatienten,

  • fachgerechte Lagerung des Patienten je nach seinem Zustand und erlittenen Körperverletzungen,

  • einfache oder fortgeschrittene Wiederbelebungsmaßnahmen bei Erwachsenen und Kindern,

  • Freimachen der Atemwege unter Einsatz von Geräten oder ohne Geräte,

  • Manuelle und automatische Defibrillation,

  • Überwachung der Funktionen des Atmungs- und Kreislaufsystems,

  • Einsatz der passiven Sauerstofftherapie,

  • Legen eines peripheren Katheters in die Venen der oberen und unteren Extremitäten sowie in die äußere Halsvene,

  • intravenöse, intramuskuläre, subkutane, orale, inhalative und intraossäre Verabreichung von Medikamenten,

  • Pleurapunktion,

  • Wundversorgung und Stillung von Blutungen,

  • Ruhigstellen von Knochenbrüchen, Verrenkungen und Verstauchungen, der Wirbelsäule mit besonderer Berücksichtigung der Halswirbelsäule,

  • intraossäre Infusion,

  • Ersteinschätzung,

  • Evakuiierung eines Notfallpatienten aus dem Unfallort bei unmittelbarer Lebensgefahr,

  • Vorbereitung eines Notfallpatienten auf den Transport und medizinische Betreuung während des Transports,

  • Nutzung von medizinischen Fachgeräten,

  • psychische Unterstützung von Personen bei unmittelbarer Lebensgefahr.

 Die Übungen finden in den Fachlabors der Hochschule sowie in klinischen Einrichtungen statt. Das Studienprogramm wird durch erfahrene Lehrkräfte mit den höchsten beruflichen Qualifikationen realisiert. Das Studienprogramm des Studienganges Rettungsdienst umfasst folgende Studienfächer: Hauptfächer (Anatomie, Physiologie, Pathologie, Hygiene und Epidemiologie, Pharmakologie, öffentliche Gesundheit), berufliche Fächer (qualifizierte erste Hilfe, Rettungsmedizin, medizinische Notversorgung, Katastrophenmedizin, innere Medizin, Intensivmedizin, Chirurgie, Neurologie, Gerichtsmedizin, Pädiatrie, Traumatologie des Bewegungsapparates), fakultative Fächer und Wahlfächer. Während des Studiums werden auch Berufspraktika in der Notaufnahme und der Rettungsdienststelle sowie bei der Feuerwehr geleistet. Während des Studiums nehmen die Studenten an zwei Trainingslagern teil, bei denen sie die Fähigkeiten im Bereich Wasser- und Bergrettung erwerben.

BERUFLICHE AUSSICHTEN

Der Absolvent wird auf die Tätigkeit in folgenden Einrichtungen vorbereitet:

  • öffentliche und nicht öffentliche Einrichtungen des Gesundheitswesens, darunter Notfallaufnahme, medizinische Rettungsteams, spezielle Rettungsmannschaften, die im Rahmen des staatlichen medizinischen Rettungsdienstes tätig sind;

  • Rettungsleitstelle auf der Woiwodschafts- und Kreisebene;

  • Zentren für Krisenmanagement der Kreise und Woiwodschaften sowie Arbeitsgruppen zur Aufstellung von regionalen Plänen für Katastrophenhilfe;

  • Strukturen des staatlichen Rettungs- und Löschsystems;

  • Lehrer für erste Hilfe in Schulen, Feuerwehreinheiten und Einrichtungen, die mit dem staatlichen System des medizinischen Rettungsdienstes zusammenarbeiten

  • in Arbeitsstätten mit hohem Unfallrisiko;

  • Behörden, welche für die Sicherheit und Hygiene am Arbeitsplatz zuständig sind;

  • medizinischer Koordinator bei der Sicherung von Massenveranstaltungen.

  • Die Absolventen werden auf die Aufnahme des Studiums 2. Grades vorbereitet.

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